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72-Stunden-Aktion


In einem Monat startet die 72-Stunden-Aktion

72_Stunden

(Foto: Robert Bähr)

Ein Team von 8 jungen Erwachsenen koordiniert und plant die Projekte im Landkreis Lörrach.

Der Countdown zur 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) läuft. In einem Monat, vom 13. bis 16. Juni 2013, werden allein in der Erzdiözese Freiburg über 12.000 Kinder und Jugendliche in fast 500 sozialen, interkulturellen oder ökologischen Projekten aktiv sein. Die Aktion findet in diesem Jahr erstmals bundesweit statt. Im Dekanat Wiesental machen 19 Gruppen und ca. 400 jungen Menschen mit.

Einige Jugendliche helfen einem Kindergarten bei der Renovation des Spielplatzes, andere organisieren ein Benefizkonzert oder machen auf das Thema Wasserverschwendung aufmerksam. Für sich genommen ist schon jedes einzelne dieser Projekte großartig. Aber nur während der 72-Stunden-Aktion gelingt es, dass deutschlandweit über 130.000 Kinder und Jugendliche in über 3.500 Projekten zeitgleich die Welt ein bisschen besser machen. Die meisten Gruppen erfahren erst zum Aktionsbeginn am 13. Juni, welches Projekt sie in den kommenden 72 Stunden verwirklichen werden.

„Die „Jugend von heute“ ist besser als ihr Ruf. Kinder und Jugendliche engagieren sich Woche für Woche in Gemeinden und Verbänden, in Sportvereinen oder der Nachbarschaft. Die 72-Stunden-Aktion macht dieses Engagement sichtbar“, erklärt Manuel Schätzle, der als BDKJ-Diözesanleiter für die Organisation der Aktion in der Erzdiözese Freiburg verantwortlich ist. Doch während der 72 Stunden geht es nicht nur um persönliches Engagement. „Die Kinder und Jugendlichen rücken mit ihrem Einsatz Menschen und Projekte in den Mittelpunkt, die im Alltag häufig an den Rand gedrängt werden“, führt Schätzle aus. Die Aktion im Juni ist darüber hinaus ein lebendiger Beweis dafür, dass Spaß und Sinn gut zusammen passen. „Die jungen Engagierten treten aus ihrem Glauben heraus für eine bessere Welt ein, überwinden Grenzen und können neue Talente und Fähigkeiten entdecken“, so der BDKJ-Diözesanleiter.

Die 72-Stunden-Aktion wird in der Erzdiözese Freiburg bereits zum vierten Mal von den katholischen Jugendbüros und dem BDKJ gemeinsam organisiert. Auch in diesem Jahr rechnen die Organisatoren damit, dass sich die Zahl der Engagierten während der Aktion noch erhöhen wird. „Die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen ist ansteckend. Die Erfahrung der vergangenen Aktionen zeigt, dass die Gruppen für ihr Projekt häufig ein ganzes Dorf mobilisieren können“, erklärt Karin Buchholz, die für die Jugendbüros in der Erzdiözese verantwortlich ist.

Der Koordinierungskreis Wiesental arbeitet seit Herbst 2012 mit einem Team von 8 jungen Erwachsenen daran, jeder Gruppe ein passendes Projekt zu vermitteln. Dafür sucht der „KoKreis“ zurzeit Projektpartner und Firmen, die bereit sind einzelne Gruppen zu unterstützen oder Material zu sponsern.
Wenn auch Sie ein starker Partner für Kinder und Jugendliche während der 72stunden-Aktion werden wollen, nehmen Sie mit Anja-Lena Homburger Kontakt auf (Kath. Jugendbüro Wiesental, Tel.: 07621-82911, mail@kath-jugenbuero-wiesental.de). Gerne sagen wir Ihnen, wo in Ihrer Nähe noch Unterstützung gebraucht wird.

Eine Übersicht über alle teilnehmenden Gruppen findet sich im Internet unter freiburg.72stunden.de. Dort wird es während der Aktion auch Berichte von den Projekten und konkrete Unterstützungsanfragen von Aktionsgruppen geben.
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