Hochlandrinder

Allgemeines zur Landwirtschaft

Die Landwirtschaft in Gersbach ist zugleich Landschafts- und Biotoppflege. Wegen der Artenvielfalt sind nahezu alle Weiden und Wiesen als Biotope gemäß § 32 Naturschutzgesetz oder entsprechend der Anforderungen der Europäischen Union als FFH (Fauna Flora Habitat) ausgewiesen.

Die extensive Beweidung und naturnahe Düngung der Grünlandflächen sind hier selbstverständlich. In dem ausgeklügelten Beweidungskonzept wird überwiegend Mutterkuhhaltung betrieben, bei der Kühe und Kälber gemeinsam auf den Hochweiden naturnah und gesund heranwachsen können.

Mutterkuhhaltung

Die Zucht der selten gewordenen Vorderwälderrasse spielt in Gersbach noch immer eine große Rolle. Davon zeugt eindrucksvoll der Zuchtbulle im Farrenstall. mUm das ökologisch produzierte, qualitativ hochwertige Fleisch in direktem Kontakt mit den Verbrauchern vermarkten zu können, entstand das Vorzeigeprojekt Gersbacher Fleischdirektvermarktung. Diese verkauft das Fleisch sowohl an ausgesuchte regionale Lebensmittelmärkte als in dem nach EU-Richtlinien erbauten Gersbacher Schlachthaus (Auskunft 07620-362).

Zuchtbulle

Im Beweidungskonzept spielen Ziegen einen immer wichtigeren Part (Geißenverein seit 2001), weil sie auch Buschwerk und Schößlinge verzehren und so blitzblanke Weiden hinterlassen.

Ziegenweide

  • Stadt Schopfheim
  • Hauptstraße 29 - 31
  • 79650 Schopfheim
  • Telefon: 07622 / 396-0
  • info@schopfheim.de
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